Bei dem Unternehmen handelte es sich um einen alteingesessenen Optikerbetrieb, im Speziellen um das Büro des Geschäftsführers. Das Büro ist recht klein, aber ausreichend. Da das Büro auch teilweise von den Verkaufsräumen aus eingesehen werden konnte, musste Ordnung geschaffen werden. Außerdem ging es dem Geschäftsführer zunehmen „auf den Geist“, das er Sachen nicht fand, kaum Arbeitsfläche zur Verfügung hatte und auch die Sauberkeit litt. Im Lauf der Jahre hatten sich Papierberge angehäuft. Ebenso wurde das Büro als „Lagerstätte“ für die verschiedensten Dinge verwendet.

Büroorganisation mit Mappei - Vorher-Nachher

Schreibtischflächen:

Stempel, Tacker, Locher, also Arbeitsmittel, die man im schnellen Zugriff haben muss, verschwinden in den Schreibtischschubladen. Bücher, Preislisten, Broschüren, Flyer werden entweder entsorgt oder in einen Schrank gestellt. Blöcke (vor dem Ablagefächern) finden ebenfalls ihren Platz in einer Schublade die gut erreichbar ist. Kaputte Ablagekörbe werden gegen neue (die im Lager standen) ausgetauscht und sind an einen anderen Platz gewandert. Der Überwachungsbildschirm ist an seinen dafür vorgesehenen Platz gewandert. Ausgewählte Bilder haben einen Rahmen bekommen und sind ordentlich platziert worden. Nippes ist nicht ganz verschwunden, aber ein großer Teil.

Schrank:

Alles Innenleben im Schrank konnte entsorgt werden. Ordner standen seit Jahrzehnten dort und sind nie mehr in Verwendung gewesen. Alles was auf dem Schrank gelagert wurde, hat zukünftig seinen Platz im Lager.

Unter dem Schreibtisch:

Beinfreiheit bestand keine. Man hat mit gegrätschten Beinen vor dem Drucker gesessen. Kabel lagen meist nur noch da rum und waren Staubfänger. Sie sind entfernt worden. Der Rest wurde zusammengerollt und „versteckt“. Die Lösung ist mit dem IT-Dienstleister abgeklärt worden.
* Aufgerollte Kabel, durch die Übertragungen stattfinden, können sehr heiß werden und zum Brand führen. Außerdem kann sich die Übertragungsrate verschlechtern.

Neben dem Schreibtisch:

Von den beiden Schneidemaschinen ist eine im Lager verschwunden, die zahlreichen Kleiderbügel sind nach Hause mitgenommen worden. Zahlreiches anderes wurde entweder entsorgt oder hat einen anderen Platz erhalten.

Fazit:

Der Geschäftsführer ist ein sehr disziplinierter Mensch. Er hat es sich nach der Aufräumaktion zur Angewohnheit gemacht, abends immer alles an seinen Ort zu tun. Das ist in wenigen Minuten geschehen. So kommt er jeden Morgen in ein aufgeräumtes Büro.
Auch nach einem Jahr ist das Büro immer noch ordentlich und „Kundentauglich“.